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Forschung einst und jetzt

Forschung hat in der Naturpark-Region eine lange Tradition

Der Beginn der Forschungsaktivitäten in der Naturpark-Region kann aus heutiger Sicht wohl am besten mit den Anfängen des Alpinismus in Zusammenhang gebraucht werden und reicht damit weit ins 19. Jahrhundert zurück. Die Bergsteiger, die damals ins Zillertal kamen, waren die ersten Außenstehenden, die sich für die raue Hochgebirgswelt der Zillertaler Alpen interessierten.

Mit den Aktivitäten des Alpenvereins erhielt nur wenig später die Gletscherforschung im Gebiet. Diesem Umstand verdanken wir eine der längsten Messreihen zur Längenänderung an ostalpinen Gletschern. Die ersten Messungen an Waxegg-, Horn- und Schwarzensteinkees stammen aus den 1880er Jahren.

Auch der Mineralienreichtum lockte bald Fremde in die Region.

Heute stehen neben der Beschreibung und Inventarisierung des Natur- und Kulturraumes, vor allem Fragestellung aus den Bereichen Klimawandel und Naturgefahren, Tourismus und Freizeit sowie Umweltbildung und Schutzgebietsbetreuung im Zentrum des Forschungsinteresses. Die Forschungsarbeiten bilden damit das breite Themenspektrum der Naturparkarbeit ab.

In Fachkreisen sehr angesehen waren die Gletscherkurse der Universitätsprofessoren in den 1950er Jahren im Zemmgrund - die damals führenden Gletscherforscher kamen zur Berliner Hütte und beteiligten sich.

 

 

 
 
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