• Willkommen & Aktuelles
  • Natur & Kultur(landschaft)
  • Natur(park).er.leben
  • Die Region entwickeln
  • Umweltbildung & Forschung
    • Naturpark-Ausstellungen
    • Naturparkhaus
    • Naturpark- & Alpinbibliothek
    • Schule im Naturpark
    • Forschung im Naturpark
      • Glaziologie
      • HOLA

Am Institut für Naturgefahren und Waldgrenzregionen des Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW) läuft in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck seit drei Jahren das Forschungsprojekt "HOLA – Nachweis und Analyse von holozänen Lawinenereignissen". Ziel ist die Rekonstruktion prähistorischer Lawinenereignisse über den Zeitraum der letzten Jahrtausende, um die Auswirkung wichtiger Eingangsgrößen für die Gefahrenzonenplanung unter dem Einfluss im Holozän (die letzten 11.000 Jahre) bereits stattgefundener und möglicher weiterer Klimaschwankungen abschätzen zu können.

 

Erstellung von Jahrringchronologien

Im Schwarzensteinmoor oberhalb der Berliner Hütte entdeckten Forscher Spuren extremer Lawinenereignisse. Diese führen bis in die Steinzeit zurück. Vor 9000 Jahren begann nach dem Rückzug der Eiszeitgletscher das Moor zu wachsen und nach und nach gelangten Baumstämme sowie Blütenstaub und andere Teilchen in das Moor und somit unter Luftabschluss. Dadurch wurden sie konserviert und blieben als so genannte „stumme Zeugen“ zur Erstellung von Jahrringchronologien erhalten.