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Im Naturpark finden sich bizarre Felsformationen und schroffe Berghänge, die Liebhabern des Kletterns Nervenkitzel pur versprechen. Alpinisten finden, ausgestattet mit Seil, Pickel und Steigeisen, ideale Gipfeltouren.

So z.B. die „Ewigen Jagdgründe“, zwei ca. 60 m hohe Granitblöcke, die nur wenige Minuten vor dem Gasthof Breitlahner im Zemmgrund empor ragen. Dieses Klettergebiet mit Schwierigkeitsgrad 4-10 ist hervorragend abgesichert und zählt zu den schönsten in Europa. Rund um Ginzling sind auch einige der besten, längeren Sportkletterrouten zu finden. Ebenfalls dort verborgen ist eines der größten Bouldergebiete.

Ein besonderes Erlebnis ist und bleibt das Klettern am Berg. Die Urenkel der großen Bergführer und Pioniere sind heute Führende in der modernen Kletterszene.

Aufgrund dieser enormen Popularität und dem damit verbundenen Ansturm auf die Klettergebiete entstehen auch Konflikte mit den Grundbesitzern. Gibt es doch immer wieder unverbesserliche „schwarze Schafe“, die sich nicht an die Regeln halten und so das Klettern, z.B. in den „Ewigen Jagdgründen“ gefährden. Deshalb ergeht der Aufruf an alle Kletterfreunde:
* nicht wild am Straßenrand zu parken
* nicht quer über die Wiesen zu laufen (Weidegrund!)
* nicht wild zu campieren
* den eigenen Müll wieder mitzunehmen
* Absperrungen jeglicher Art unbedingt zu beachten

Wer mehr Informationen zum Thema Klettern benötigt, der bekommt diese beim Tourismusverband Mayrhofen-Hippach, im Büro in Ginzling oder unter http://www.stonemonkeys.com/

 

Buchtipp:
ZILLERTAL – Klettern & Bouldern von Markus Schwaiger